Der theoretische Rahmen, an dem ich meine Arbeit ausrichte, speist sich aus den Therapieansätzen der systemischen Therapie. Besonders wichtig sind mir:
Ressourcen- und lösungsorientiertes Vorgehen
Beziehungsorientierung
Beachtung des Kontexts
Nutzung der autonomen Weisheit unbewusster Prozesse
Erleben und Verhalten werden beeinflusst von meinen Beziehungen, meinen Erfahrungen, meinem jetzigen seelischen Zustand, von meinen Wünschen, meinen Befürchtungen, meinen Hoffnungen und von meiner Sicht auf die Zukunft.
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Vor allem ein ressourcen- und lösungsorientiertes Vorgehen ist mir wichtig. Ressourcen sind Fähigkeiten, Denkweisen, Haltungen, Eigenschaften usw., über die Sie bereits verfügen. Diese werden wir zur Lösung oder Erreichung Ihres therapeutischen Ziels nutzen.
Dabei sehe ich mit dem hypnosystemischen Ansatz das Unbewusste als Metapher für vielleicht noch nicht zugängliche aber nützliche Ressourcen und Kompetenzen. In diesem Sinne bin ich immer wieder begeistert von der autonomen Weisheit unbewusster Prozesse und dem Zusammenspiel von kognitiven und intuitiven Kräften.
Weiters schätze ich an diesem Ansatz die starke Beziehungsorientierung . Ich sehe den Menschen als soziales Wesen mit dem Bedürfnis nach Gemeinschaft und Zugehörigkeit. In der Therapie arbeiten wir an der Beziehung - an der Beziehung zu sich selbst und zu anderen Menschen. Eine Besonderheit der systemischen Therapie ist, dass bei dieser Arbeit auch die Sichtweisen aller am Problem beteiligten Personen reflektiert werden können. Diese Personen müssen aber dabei nicht unbedingt anwesend sein.
Jedes Erleben findet immer in einem bestimmten Zusammenhang statt und ist erst in diesem verstehbar.
»Wenn wir schon einen Körper dabei haben, dann nützen wir ihn doch.«
Gunther Schmidt
In der systemischen Psychotherapie haben wir neben dem Gespräch viele kreative Methoden zur Verfügung, um Sie (Ihrem Ziel dienlich) zu unterstützen. Und besonders liegt mir die Integration meiner körperpsychotherapeutischen Arbeit am Herzen.
Ich sehe die Körperwahrnehmung als ein gutes Mittel an, damit Sie mehr über sich erfahren, das Sie hilfreich für sich nutzen können. Sie können über diesen Weg Ihre eigene Selbstorganisation im gegenwärtigen Erleben untersuchen und verstehen lernen. Wie Sie sich als Ganzes in Ihrem Wahrnehmen, Erleben, Verhalten und Fühlen organisieren. Damit bekommen Sie Zugang zu in Ihnen verankerten Bedeutungen und Anschauungen.
»Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.«
Christian Morgenstern
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Mit meinem körperorientierten Vorgehen beziehe ich mich im Rahmen der systemischen Therapie auf den Beitrag des hypnosystemischen Ansatzes. Dieser liegt darin, die Aufmerksamkeit besonders auf die Innenwelt zu legen und diese mit der Analyse der Interaktionen der systemischen Arbeit zu verbinden. Weiters integriere ich in diesem Rahmen das körperpsychotherapeutische Vorgehen der Hakomi-Methode.
Ich bin davon überzeugt, dass Sie ein inneres Wissen, ein „Gespür“ und Körpergefühle dafür haben, was für Sie stimmig ist. Ihr Organismus wird von uns wie ein Supervisor genutzt und wertgeschätzt. Durch Ihren Körper erhalten wir immer wieder Rückmeldungen über Ihre unwillkürlichen Bedürfnisse. Daher wird der Körper in Interventionen miteinbezogen
Bei der Begleitung von Menschen ist mir wichtig, eine von Achtsamkeit und Mitgefühl getragene Haltung anzustreben, die es mir ermöglicht, für den gegenwärtigen Moment des therapeutischen Prozesses und mein Gegenüber präsent zu bleiben.
»Achtsamkeit und Mitgefühl sind Grundprinzipien für mich im Umgang mit leidenden Menschen.
Mitgefühl bedeutet, dass ich ganz genau versuche mitzubekommen, was mit diesem Menschen ist.
«
Luise Reddemann
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Mit verschiedenen systemischen Methoden unterstütze ich Sie darin, eine Beobachterposition einzunehmen, in der Sie nicht mit den betrachteten Zuständen und Beziehungen identifiziert sind. Alleine dadurch schon lenken wir gemeinsam Ihre Aufmerksamkeit und Sie kommen sich selbst gegenüber in eine beobachtende achtsamere Position.
»Man kann auf seinem Standpunkt stehen, aber man sollte nicht darauf sitzen.« Erich Kästner
Wenn Sie wollen, kann ich Sie auch ganz gezielt bei einer achtsamen Haltung unterstützen. Dabei nehmen Sie die Position eines wohlwollenden »inneren Beobachters« ein. Eine Position des nicht Bewertens und der neugierigen Beobachtung dessen, was gerade da ist.
Achtsamkeit ist eine bestimmte Art der Aufmerksamkeitslenkung.
In unserem Alltagsbewusstsein laufen viele unserer Wahrnehmungen, Gedanken, Gefühle und Handlungen meist ohne Lenkung
ab, automatisch, ohne dass wir auf Sie achten (müssen). Das ist oft auch praktisch und gut so. Es ist fast so, als wären
wir in einem Film über unser Leben. Aber nicht alle diese gewohnten Abläufe sind gut für uns. Nicht alle unsere
automatischen Gedanken sind hilfreich oder gar richtig. Und auch nicht alle unsere Handlungen führen zum
gewünschten Erfolg, manche schaden uns sogar.
Achtsamkeit unterscheidet sich vom Altagsbewusstsein. In Achtsamkeit versuchen Sie, allem was gerade geschieht,
die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Achtsamkeit ist eine Fähigkeit, die jedem zur Verfügung steht.
Wie auch bei anderen Fähigkeiten ist es nur eine Frage der Übung, wie leicht Sie eine achtsame Haltung einnehmen
können. Mit der Übung entwickelt sich ein »innerer Beobachter«, der nicht in automatische Prozesse hineingezogen
wird. Es gelingt dadurch Abstand zu Ihren Gefühlen und automatisch ablaufenden Denk- und Handlungsmustern
herzustellen. Sie können sich selbst und Ihren Austausch mit Ihrer Umgebung entspannter und genauer wahrnehmen.
Und Sie können Mitgefühl mit sich selbst entwickeln.
Das führt auch in schwierigen Situationen zu bewusstem und selbstbestimmtem Handeln. Dazu, dass Sie selbst die
Regie über Ihren Lebensfilm übernehmen können.
Entwicklung wird möglich, wenn einschränkende Gewohnheiten achtsam wahrgenommen und bewusst betrachtet werden.
In Achtsamkeit werden Bedeutungen, Gefühle und Reaktionen, die Sie haben, erstaunlich leicht zugänglich.
Und Sie könne sich selbst mit mehr Mitgefühl begegnen.
»Achtsamkeit ist jenes Gewahrsein, das entsteht, wenn sich die Aufmerksamkeit mit Absicht und ohne zu bewerten auf die Erfahrungen richtet, die sich von Moment zu Moment entfalten.« Kabat-Zinn
Tel.: 0680 3271457
E-mail: therapie@michael-ziegerhofer.at
Ich sehe mein Angebot als gemeinsamen Weg, auf dem wir uns auf der Basis von Wertschätzung und Respekt begegnen.
Mag. Michael Ziegerhofer, Franz-Pichler-Straße 32/2/15, 8160 Weiz
Tel.: 0680 3271457 E-mail: therapie@michael-ziegerhofer.at